Religion


Niemand vermag zu sagen welchen Göttern oder Mächten die Talamar huldigten, doch seit dem Ende des ersten Zeitalters kennt man vier Götter auf der Insel der Magie. Alas, Waylun, Balahr und Nandur.
Durch die Ereignisse des großen Krieges wurden zwei weitere Götter geboren - Lisahl und Vorgul.
Manche Gelehrte und die Erneuerer unter den Druiden glauben an das Kommen weiterer Götter die das Gleichgewicht welches zwischen diesen Mächten gespannt ist festigen werden. Wie auch immer, derzeit werden in Ashnadar 6 Gottheiten verehrt.

Alas


Der Gott der Erde und des Steins: Ihm werden Stärke und Ruhe zugesprochen, Vernunft und Standhaftigkeit.
Größte Verehrung wird ihm von den Zwergen, Halblingen und Gnomen zuteil, welche im Gebirge ihr Heim haben. Auch die Bergleute, viele Handwerker und Bauern vertrauen auf Alas.
Alas bildet das Gegengewicht zu Balahr und das Symbol des Kar-Kuruk, des heiligen Berges steht für ihn.






Balahr


Der Gott des Windes, des Wetters und des Glücks: Wenn Alas der ruhende Pol der Götter ist, dann ist Balahr das genaue Gegenteil.
Aufbrausend und spontan soll er sein, ruhelos und manipulierend. Wie der Wind wechselt er die Richtung und und ist nur schwer berechenbar. Er hat die Balathar geschaffen und wird von ihnen als höchster Gott verehrt. Desweiteren suchen Reisende, Glücksritter und nicht wenige Magier Beistand bei Balahr.
Er bildet das Gegengewicht zu Alas und der legendäre Schrein der Winde mit einem Pfeil ist sein Zeichen.






Nandur


Der Gott des Feuers und des Krieges: Er ist er aufbrausenste und kämpferischte der Götter.
Sein Temperament ist so leicht zu entfachen wie ein Steppenbrand und ebenso schnell verfliegt es auch wieder. Ungeduld und große Stärke werden ihm zugesprochen.
Alle Krieger bitten ihn vor einer Schlacht um Beistand und Stärke, doch auch die Schmiede und viele Orks beten zu Nandur.
Er bildet das Gegengewicht zu Waylun und das flammende Schwert ist sein Zeichen.






Waylun


Der Gott des Wassers und der Weisheit: Wie ein riesiger Ozean ruht Waylun in sich. Nur langsam erwacht sein Temperament, doch dann glätten sich die Wogen für lange Zeit nicht. Doch Waylun kann auch so trügerisch wie wie ruhende See sein und seine Priester gelten als überaus geschickt in der Kunst der Manipulation.
Man sagt Waylun vergißt nichts und ist ein Meer des Wissens. Alles seefahrende Volk vertraut auf ihn und unter ihnen vor allem die Elfen. Doch auch viele Gelehrte bitten Waylun um Erleuchtung.
Er bildet das Gegengewicht zu Nandur und die brechende Welle ist sein Zeichen.






Vorgul


Der Gott des Todes, der dunkle Herrscher: Obwohl seine Existenz weit weniger göttlich ist als die der anderen Götter steht er ihnen in seiner Macht in nichts nach und wird daher als einer der ihren verehrt - oder verflucht.
Er ist der große Verheerer, der Feind allen Lebens. Seine Macht stellt er mal durch gewaltige Heere und mal durch verführerische Einflüsterungen zur Schau, er ist vielgestaltig wie eine Chimäre und alles Böse hat seinen Ursprung in ihm.
Er wird von den Kreaturen des Bösen und der Nacht verehrt und von allen, die sich von ihm große Macht versprechen.
Er ist der Gegenspieler Lisahls und niemand hat bisher von einem Symbol berichtet welches alle seine Anhänger tragen.




Lisahl


Die Göttin allen Lebens: Von den Göttern herbeigerufen um gegen Vorgul zu kämpfen ist sie die Beschützerin des Lebens und die Göttin des Guten, aber auch der Fruchtbarkeit. Mildtätig und liebevoll ist sie und schätzt alles Leben welches sich bemüht Leben zu erhalten.
Alle, die gegen das Böse kämpfen sind ihre Anhänger, doch vor allem im täglichen Leben der einfachen Leute kommt Lisahl eine große Bedeutung zu.
Sie bildet das Gegengewicht zu Vorgul und ihr Zeichen ist der Baum des Lebens.






Die Primarchen


Die Primarchen sind die Obersten der Kirche und die Vertreter ihres Gottes in Ashnadar.
Die 6 Primarchen verwalten ihre Tempel gerade so wie es Könige mit ihren Reichen tun. Sie erheben Steuern im Volk, ernennen Priester und richten über ihre Untergebenen.




Die Schutzheiligen


Neben den sechs Gottheiten gibt es eine Vielzahl von Heiligen und Schutzpatronen.
Manche von ihnen lassen sich einem Gott zuordnen, andere enthalten Aspekte mehrerer Götter, es gibt sogar solche, die keinen der bekannten Götter vertreten. Oftmals handelt es sich um Helden längst vergangener Zeiten, welche durch ihre Taten unsterblich geworden sind.
Das Volk verehrt sie und bittet sie ebenso um Beistand und Hilfe wie die Götter.

Abrag - der Schutzheilige der Steinmetze.
Alas' getreuer Gefolgsmann, welcher die Grabstätte der Götter errichtet haben soll. Seine Kunstfertigkeit ist bis heute nur von den Zwergen übertroffen.
Es heißt, die Zwerge hätten ihn beim Bau der goldenen Stadt unter dem Berg um Hilfe gebeten denn die Magie die er in den Stein wirken konnte ließ seine Werke ganze Zeitalter überdauern.

Aposz - der Schutzheilige des Totenreichs.
Schon in den Zeiten der Talamar wurde dieser große Geist verehrt.
Alle Sterblichen, die das Ende ihrer Tage überschreiten gelangen in sein Reich und er sorgt sich um sie.
Auch ist er es, welcher entscheidet wer ein weiteres mal über das Anlitz der Welt wandern darf.

Awar - Schutzheiliger der Schmiede, Vater der Esse.
Reich sind die Berichte von seiner Handwerkskunst.
Nicht nur Waffen und Rüstungen sondern auch filigranste Kunst vermochte er zu schmieden.
Selbst die Götter waren von seinem Tun beeindruckt und sie holten ihn zu sich auf dass er von nun an sie mit seiner Kunst beschenke.
Ungeklärt ist ob Awar ein Elf oder ein Zwerg war und beide Völker beanspruchen seinen Ruhm für sich.

Benala - die Schutzheilige der Trickreichen und Diebe.

Cedula - die Schutzheilige der Bauern, Hüterin der Saat, die, die den Schnee schmilzt.
Sie vertreibt den Winter und erweckt das neue Jahr zum Leben, sie steht im Aspekt Lisahls.
Ihr Zeichen ist ein keimendes Korn. Der Legende nach ließ sie, eine fromme Priesterin der Göttin, in einem Jahr der Dürre durch die Macht ihrer Gebete ganze Felder über Nacht heranreifen und rettete so die Ernte.

Hamar - Der Schutzheilige des Kampfes und des Krieges.



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